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Gaspreisexplosion durch Spekulanten

Welch Skandal... Öl- und Gaspreis-Explosion..

Der Gaspreis als Menetekel...

Bis zum Jahresende 65% mehr Energypreise, wer kann das denn noch bezahlen? Wer heute 300,- € bezahlt, zahlt zum Winter 2008  500,- €. Mehr als die sog. zweite Miete. Wo soll das nur enden? Der Bankrott für den Mittelstand. 

Spekulanten nehmen nur vorweg, was demnächst ohnehin eintreten wird: die Verknappung von Öl. Nun müssen sich die Industriestaaten unabhängig machen vom Treibstoff ihrer Industrialisierung. Wenn die Welt diesen Vorgang ohne eine Rezession bewältigen kann, hätte das Ganze sogar etwas Gutes gehabt.

Die Schlussfolgerung der mächtigsten Staaten ist ein Dokument der Machtlosigkeit. In ihrer Schlichtheit ist sie fast schon rührend: Im Kampf gegen dramatisch gestiegene Öl- und Gaspreise wollen sich die wichtigsten Industriestaaten künftig besser austauschen. Sie wollen voneinander lernen, wie man auch mit weniger Energie auskommen kann. Gemessen an den jüngsten Entwicklungen klingt das nach wenig. Aber es ist vermutlich das Klügste, was die Staaten machen können. Alles andere wird versagen.

Den Verbrauchern wird das nicht reichen, zweifellos. Der Spritpreis pendelt sich bei 1,50 Euro ein, der Liter Heizöl kostet sagenhafte 95 Cent, 50 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Kein Mensch weiß, wann der richtige Zeitpunkt sein wird, die Öltanks für den nächsten Winter zu füllen. Denn alle Hoffnungen, der Ölpreis könne schlagartig wieder fallen, zerschlugen sich in der vergangenen Woche. Ein paar Tage sank er, dann erklomm er einen neuen Höchstpreis, eine der vielen Rekordmarken der jüngsten Zeit. Die Gaspreise kommen erst noch. Mit sechs Monaten Verzug werden sie den Anstieg der Ölpreise nachmachen. Es ist fast zum Verzweifeln.

Wenn der Verbraucher nicht mehr weiterweiß, ruft er nach der Politik. In diesem Fall allerdings kann er das lange tun. Selbst die G-8-Staaten haben auf die Energiepreise etwa so viel Einfluss wie ein einzelner Bauer auf den Milchpreis bei Aldi. Sie können wenig tun gegen Spekulanten, die letzten Endes auch nur eine wohl unausweichliche Verknappung vorwegnehmen. Erst vorige Woche trat Indonesien aus der Opec aus, weil die Förderung nicht mehr reicht für den Export. An solche Nachrichten werden wir uns gewöhnen müssen.

Daheim werkeln Politstrategen derweil an den Auswüchsen des Problems. Gegenstände der Diskussion sind wahlweise hohe Steuern, unsoziale Tarife und rücksichtslose Konzerne. Und tatsächlich: Steigende Energiepreise werden eine neue Kluft schaffen, denn sie treffen die Armen besonders hart. Nur wird sich an den Preisen nicht viel machen lassen.

Sicher, der Bund könnte auf Milliarden aus der Ökosteuer verzichten. Das aber würde, genauso wie "Sozialtarife" für Arme, die Entwicklung bestenfalls um ein paar Monate verzögern. Auch lassen sich kaum die Verträge ändern, die eine Kopplung des Gaspreises an den Ölpreis vorsehen - dafür ist selbst der Multi Eon im Verhältnis zum Koloss Gazprom zu schwach. Höheres Wohngeld für sozial Schwache ist da noch die beste Option.

Die Lösung sieht anders aus, und sie duldet keinen Aufschub mehr. Die Industriestaaten werden sich unabhängig machen müssen vom Treibstoff ihrer Industrialisierung. Sie werden bessere Häuser mit weniger Rohstoffen heizen müssen, sie werden bessere Autos mit weniger Tankstopps fahren müssen. Wenn dies das Ergebnis der Preisrekorde ist, wenn die Welt diesen Weg ohne eine kolossale Rezession bewältigen kann - dann hätte die Entwicklung sogar ihr Gutes gehabt.

 

 

 

9.6.08 05:49
 


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